der spiegel schreibt so schön – die märkte sind unruhig!
wie eingangs erwähnt, der spiegel schreibt’s so schön. er beschreibt so schön die vertrackt verkackte sache mit dem verschuldeten griechenland.
damit man die schulden des landes retten kann, muss aber natürlich auch die bevölkerung mitmachen.
kurz um:
“Löhne werden gekürzt, Steuern raufgesetzt, die Preise für Benzin steigen”
nun warum?
“Merkel und die Koalition wissen: Es geht um viel mehr als um Griechenland – um die Stabilität des Euro.”
schon klar.
das schluckt man so, es ist ja schliesslich der euro.
aber man muss sich das dann zwischendurch schon mal wieder bewusst machen. wir verheizen hier zu geld geronnene lebenszeit, millionenfach. die der griechen und unsere natürlich auch, denn irgendjemand muss die zinsen ja bezahlen, für die kredite, die wir dann vergeben (damit die deutschen banken nicht doch noch daran zu grunde gehen).
lebenszeit – das kostbarste geschenk von allen – die dann mit arbeit verbracht werden muss. arbeit aber nicht im sinne von subsistenz, arbeit im sinn von vernichtung von lebenszeit, arbeiten für die steuern, höhere benzinpreise und zum ausgleich fallender löhne.
arbeiten damit etwas weiter existiert: ein begriff, ein system, eine idee: in diesem fall ist es der euro.
obs faschismus ist?
is mir egal!
nennt es wie ihr wollt.
aber ein wahnsystem, das ist es ebenso.
und es kostet leben.
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